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SPÖ und ÖVP beschlossen die Übernahme
der tatsächlichen Mehrkosten für die Westspange (B14) . Schwechat zahlt damit bis zu Die FPÖ glaubt auch, dass die Variante West für das
Stadterweiterungsgebiet Frauenfeld günstiger als die Ostvariante ist. Aber
auch Wien ist mit der neuen Trassenführung ganz und gar nicht unglücklich.
Hat doch die Bundeshauptstadt damit erreicht, dass ihr schon stark in den Medien beworbenes Betriebsgebiet
Ailecgasse dadurch noch besser an die B 14 angebunden wird und Schwechat
einen nicht unwesentlichen finanziellen Beitrag dazu leistet. Was wir an
den angeblich so erfolgreichen Verhandlungen mit Wien besonders bemängeln,
ist folgendes: Da Wien besonders an
dieser nun vorliegenden Straßenführung interessiert ist und Schwechat einen
hohen Betrag dafür leisten muss, hätte in den Verhandlungen unbedingt das
Thema „Verlängerung der Straßenbahnlinie bis Schwechat“ mitverhandelt
werden müssen. So eine Gelegenheit wird sich kaum noch einmal bieten,
denn Wien braucht sowohl die S 1 als auch die B 14 zur Entlastung und für
ihre Betriebsgebiete (Ailecgasse, Albener Hafen usw.). Im Zusammenhang mit
der Straßenbahnverlängerung möchten wir noch erinnern, dass die Mehrheit
des Gemeinderates |
1994 ein bestimmt nicht billiges
Verkehrskonzept beschlossen hat. Darin schlug übrigens der Verfasser des
Konzeptes Dipl. Ing. Kleiner die Verlängerung bis Schwechat vor. Er führte
noch aus: „Bautechnisch ist diese Maßnahme relativ leicht umsetzbar, da
zwischen der Awarenstraße westlich und der Klederingerstraße östlich des
Bahnhofes ausreichende Längen zur Verfügung stehen, um eine Straßenbahntrasse
absenken und wieder anheben zu können.“ Soviel zum Schwechater
Verkehrskonzept aus dem Jahr 1994. Und was sagt Wien zu einer Verlängerung der Straßenbahnlinie? Im „Masterplan Verkehr Wien 2003“
ist eindeutig nachzulesen: „Die Straßenbahnlinie 6 soll bis Schwechat
verlängert werden“. Aus den genannten Gründen brachte die FPÖ in der Gemeinderatssitzung
folgenden Gegenantrag ein: Der
Tagesordnungspunkt möge vorerst nicht beschlossen werden. Der Bürgermeister der Stadtgemeinde Schwechat soll vorher mit den
Ländern Wien und Niederösterreich versuchen, eine für die Stadt wirtschaftlich
vertretbare und verbindliche Zusage bezüglich einer Straßenbahnverlängerung
bis Schwechat zu verhandeln.
Erst
danach möge der Beschluss gefasst werden.
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