FPÖ möchte neben Be­triebs­an­siedlungen auch dem kommu­nalen Wohn­bau wieder eine Chance geben. Die Grundver­käufe am Frauenfeld an Ge­nossenschaften zeigen die Wichtigkeit dieser Forde­rung der Freiheit­lichen auf

Bei der Entwicklung, Be­treuung und Verwaltung eines Gebietes mit ca. 70 ha für künftige Be­triebsansied­lungen erscheint uns die Gründung einer eigenen Ge­sellschaft mit beschränkter Haftung mit einem erfahre­nen Partner durchaus sinn­voll. Bei Vorhaben dieser Größenord­nung wird fast ausschließlich diese Gesell­schaftsform gewählt. Ein auffälliges Problem bei dem Projekt besteht darin, dass sowohl die Gesellschaft als auch die Stadt Schwechat derzeit keine Verfügungs­rechte an den projek­tierten Liegenschaften besitzen. Darum ist ja auch ge­plant, weitere Gesellschaften für den Erwerb von Grund­stücken zu gründen. Kreditaufnahmen  mit

ent­spre­chender Sicherheits­leis­tung bei den geldgeben­den Banken werden dafür sicher not­wendig sein. Dazu kommt, dass die Grund­stückspreise enorm steigen werden. Wer ver­kauft schon seine Felder billig, wenn er weiß, dass eine Flächen­umwid­mung bevorsteht. Da zeigt sich aber ein weiteres Problem. Einerseits ist die Stadt Bau­behörde und andererseits ist sie Ge­sellschaf­terin einer Firma, die natürlich Grundstücke günstig ankaufen möchte. Wenn dazu noch das Rathaus als Firmensitz aus­erwählt wurde, kann man schon heute die Demen­tier­maschine gegen „bösartige Ge­rüchte“ an­werfen. Auch wir sind für eine sinnvolle Be­triebsan­siedlung auf dem Masterplan­gebiet Kugel­kreuz, die doch neue Arbeits­plätze schaffen kann. Uns ist aber auch bewusst, dass es sich dabei auf Grund der Lage und der Nähe zur S1 nicht um
Hightech  Unter­nehmen  handeln

wird. Ein vorschnelles Ausschlie­ßen von Branchen wie Trans­portgewerbe, Fach­märkte usw.  lässt sich durch wirtschaftliche Gegeben­heiten auch kaum auf­recht erhalten. Gegensteuern kann man da nur mit Gewichts­beschränkungen für Lkws im Stadtgebiet. Die Grün­dung der Gesellschaft wäre uns um einiges sympathischer, würde man auch in entspre­chenden Verträgen be­kunden, dem kommunalen Wohnbau neben Betriebsan­siedlungen in Schwechat wieder eine Chance zu geben.

Darum brachte die FPÖ in der Gemeinderatssitzung folgenden  Gegenantrag ein, der von SPÖ, ÖVP und Grünen abgelehnt wurde:

Der Gemeinderat solle erst dann zustimmen, wenn der kommunale Wohnbau ne­ben Be­triebsansiedlungen als erklärtes Ziel der Stadtgemeinde Schwechat entsprechend dokumentiert ist.

Helmut Jakl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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