Wirtschaftsplattform Schwechat

Helmut Jakl

Die Wirtschaftsplatt­form hat sich das ehr­geizige Ziel gesetzt, Schwechat als Ein­kaufsstadt attraktiver zu machen. Kaufkraft wäre in der Stadt genug vorhanden. Die reich­lichen Kommunal­steuereinnahmen der Ge­meinde, die ja von den Löhnen und Ge­hältern ab­geleitet werden, belegen dies ja eindrucksvoll. Täglich pendeln noch dazu rund 12.000 Menschen von auswärts nach Schwechat zu ihrem Arbeitsplatz. Die Ge­schäftsleute müssten sich eigentlich schon heute über einen regen Kunden­strom und ent­sprechenden Umsätzen erfreuen. Tat­sache ist aber, dass nach einer durchgeführten Kundenerhebung jeder Schwechater im Durch­schnitt nur alle zwei Wochen in der Stadt ein­kauft.

Ein nicht un­wesentlicher Teil der Kunden stammt übri­gens bereits aus dem benachbarten Simme­ring.Auch als Laie kann man aber feststellen, dort wo es kunden­freundliche Park­möglichkeiten gibt, geht es den Geschäften besser. Das Einkaufs­zentrum Schwechat hat das bereits erkannt und wird demnächst seine Angebots­flächen er­weitern und für mehr Kundenparkplätze sorgen. So gesehen war es richtig, mit profes­sioneller Unterstützung durch einen erfahrenen City-Manager  die Schwachstellen zu er­heben und dann hoffent­lich die not­wendigen Ver­besse­rungen einzuleiten. Ob sich das bereits auf das Weihnachtsgeschäft positiv auswirken wird, darf aber bezweifelt werden.

                                    Zurück