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Versteckte Radarfallen in den Wohnstraßen erzürnen viele
Autofahrer. Auch nicht wenige Anrainer sollen selbst schon hineingetappt
sein. Der Schwechater Bevölkerung wird gesagt, nur für deren
Sicherheit sei es notwendig, Radarmessgeräte in den Wohnstraßen aufzustellen
und Geschwindigkeitsmessungen vorzunehmen. Von der Stadtgemeinde
Schwechat wurde einer Privatfirma der
Auftrag erteilt, diese Radarmessungen rigoros vorzunehmen. In Wohnstraßen
ist bekanntlich nur Schrittgeschwindigkeit erlaubt. Das bedeutet: Bei einer
Geschwindigkeit von 15 km/h werden die Fahrzeuge bereits durch das Radar
erfasst und die Lenker zur Anzeige gebracht. Angeblich sollen so monatlich
durchschnittlich bis zu 500 Lenker angezeigt werden. Die Strafe für das
Fahren in einer Wohnstraße mit 15 - 20 Stundenkilometer beträgt rund 30 Euro. Diese Gelder fließen
zur Gänze in das Budget der Stadt Schwechat. Darum werden aber auf
Landesstraßen (Wienerstraße, Bruck-Hainburgerstraße usw.) keine Radarmessungen durch die Privatfirma
durchgeführt, weil ja auf diesen die Strafgelder dem Land NÖ zufließen
würden. Ob das aber mit mehr Verkehrssicherheit für die Anrainer und Verkehrsteilnehmer
zu tun hat, darf bezweifelt werden. Auch die Bürger, die Landesstraßen
frequentieren oder dort wohnen, haben ein Recht auf Sicherheit. Oder geht es dabei wirklich nur ums
Abkassieren? Geschwindigkeitsmessungen zur Hebung der Verkehrssicherheit
sind durchaus richtig, aber mehr Praxisnähe wäre dabei sicher nicht
schlecht. |