Die sogenannte
„Reichensteuer“ der SPÖ ein guter Gag, aber auch nicht mehr
Die SPÖ brachte eine
Resolution an die Bundesregierung im Gemeinderat ein. Darin verlangt sie eine faire Mittelaufteilung durch einen aufgabenorientierten
Finanzausgleich und eine klare Kompetenzaufteilung zwischen Bund, Land und
Gemeinden. Weiteres zusätzliches Geld vom Bund für die öffentliche
Daseinsvorsorge. Sowie sollen Vermögenseinkommen wie Zinsen…usw. nicht geringer besteuert werden als
Arbeitseinkommen. Im ursprünglichen Antrag war noch die Forderung nach einer
Erhöhung der Grundsteuer enthalten. Diese hat man aber aus gutem Grund
gestrichen und die Oppositionsparteien von ÖVP und Grüne darüber informiert. Der
FPÖ-Fraktion hat man natürlich nichts
davon gesagt, denn die hat bereits im Vorfeld die Resolution als unsozial
abgelehnt. Denn eine Erhöhung der Zinsertragssteuer auf Sparguthaben zu
fordern, kann nicht einmal als
schlechter Witz bezeichnet werden. Besonders in einer Zeit, wo die Inflation
wesentlich höher ist als die Sparbuchzinsen! Die Umsetzung dieser Resolution wäre ein
Anschlag auf die Geldbörsen der breiten Masse, aber sicher keine Reichensteuer.